Volieren- Käfige und Zubehör
Die alten Harzer Rollerzüchter im Harz züchteten "ihre Vögel" in Käfigen, welche sehr oft in Zimmern aufgestellt wurden, was von den damaligen Ehefrauen auch nur geduldet wurde, weil ja Geld damit verdient werden musste. Das Trainieren und vorbereiten auf eine Meisterschaft geschah sehr oft in der Küche. So waren die Kanarienvögel an den Menschen gewöhnt, und zeigten beim Vortrag vor dem Preisrichter keine Scheu. Heute ist dieses alles anders geworden, womit das Problem der Zucht schon im Vordergrund geraten ist. Es gibt gerade in Großstädten wie Berlin viele Vogelzüchter die ihre Vögel auf Balkonen versuchen zu züchten. Eine andere Alternative sind Gartenlauben. Selten ist im Haus noch Platz dafür. Um eine erfolgreiche,intensive Zucht von Harzer Roller Kanarien zu betreiben braucht man zuerst einmal geeignete Räumlichkeiten.Am besten geeignet wäre hierfür ein Dachboden mit Fenster,damit auch das Sonnenlicht eindringen kann. Hat man dieses nicht zur Verfügung, muß das fehlende Sonnenlicht jedoch durch eine ausreichende Lichtquelle ersetzt werden, und zwar so,dass der komplette Raum auch ausgeleuchtet wird. Diese Lichtquellen sollten mittels Dimmer ähnlich wie das Sonnenlicht steuerbar sein. Bewährt haben sich in der Vogelzucht 65 Watt Neon-Röhren mit einer sogenannten True-ligth Röhre! In diesem Zimmer errichtet man sich dann eine Voliere. Vogelvoliere, auch bekannt als Vogelkäfig im Freien, sind strukturierte Behausungen, die speziell für Vögel konzipiert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Käfigen bieten Vogelvolieren mehr Platz und Freiheit für Vögel, um zu fliegen, zu spielen und zu interagieren..Diese kann man aus Fertigteilen ( bespannte Alurahmen) zusammenbauen,viel günstiger ist jedoch immer wenn ich sie mir selbst aus Holz anfertige. Das Material dafür bekommt man in guten Baumärkten. Ich persönlich ziehe glattes und gehobeltes Holz-Material vor. Mit Winkeln aus Eisen schraubt man sich die Rahmenteile von 2,00 m Höhe und 1,00 m Breite zusammen. Diese werden dann mit Drahtgeflecht,12,7x12,7, welche wiederum mit Krampen ( im Baumarkt werden diese oft als Metallschlaufen angeboten) bespannt. Diese Drahtrollen von der Fa. Bekanert gibt es in 25 m Rollen sowohl in 50 cm als auch in 100 cm Breite. Hier aber unbedingt darauf achten: Mancher Anbieter hat die Rollen 1,02 breit ! In Baumärkten (Eisenwarenhandel) bekommt man diesen Draht auch als Meterware.( Leider sehr teuer) Solche zusammengeschraubten Rahmen kann ich beim Umbau oder Umzug schnell wieder auseinanderbauen und wiederverwenden.Jeder Züchter ist beim Bau der Volieren und Käfige auf den ihm zur Verfügung stehenden Platz angewiesen. Trotz alledem sollte sich jeder Erbauer von den einem Grundsatz vorweg immer leiten lassen:Je größer die Volieren und Käfige ausfallen, umso besser. Die Sitzstangen sollten stets so angebracht werden, dass die Vögel auch fliegen müssen und sie dürfen niemals über einen Futternapf oder einer Wassertränke liegen. Buchenholzstangen mit einem Durchmesser von 10 oder 12 mm Durchmesser eignen sich am besten für Harzer Roller. Naturholzäste gehen auch, müssen jedoch wegen des Nagens öfter gewechselt werden. Auch weiß nicht jeder welche giftig sind! Wenn die Voliere jedoch im Freien steht, ist es immer besser wenn sie komplett überdacht ist. Hierfür eignet sich die gewellte PVC- Acryl-Lichtplatte.Wegen der Empfindlichkeit, dass dieses Glas schnell bricht, und so die Vögel entweichen könnten, sollte vorher ein Drahtgitter unter die Lichtplatten, auf die Hölzer angebracht werden. So verhindere ich auch den Schmutz, durch überfliegende Wildvögel und ein Eindringen von Schnee oder Regenwasser. Zum Bohren verwendet man am besten einen Stufenbohrer. Glatte Bohrlöcher sind wichtig, damit ein späteres Einreißen verhindert wird! Beim Zuschneiden verwendet man am besten hochtourige Kreissägen mit Hartmetall bestückten Sägeblättern,oft reicht eine kleine Schleifhexe (Flex) mit einem Diamantblatt. Ein Ausbrechen der Schnittkanten ist zu vermeiden! Die Lichtwellplatten nie im Stapel der direkten Sonneneinstrahlung oder starker Wärme aussetzen. Es entsteht so nur ein Hitzestau und Brennglaseffekt. Große Verformungen sind die Folge. Die Platten beim Zuschneiden unbedingt gut fixieren damit sie nicht vibrieren oder einreißen. Bohrlöcher müssen 4mm größer sein als der Schraubendurchmesser um die Wärmeausdehnung des Materials aufzunehmen! Die Auflageflächen für die Lichtplatten sollten immer hell sein, das heißt: Balken oder Hölzer sollten mit weißer Dispersions Farbe gestrichen werden oder aber mit Alu-Klebeband vorbehandelt sein. Ca .6% Grad-Dachneigung sollte unbedingt genommen werden. Einige Lichtplatten besitzen eine Oberseite, diese sind durch Folienaufkleber markiert und müssen nach außen gen Himmel zeigen. Die wellige Längsüberlappung der Lichtplatten sollte stets entgegen der Wetterrichtung erfolgen. Die Verschraubung auf dem Dach erfolgt immer auf dem Wellenberg und je nach Profil mit Abstandshaltern und Kalotten. Als Schraube hat sich die Spenglerschraube mit Dichtscheibe als die beste erwiesen. Dagegen wird an der Wand in das Wellental verschraubt. Eine Begehung der Licht-Platten sollte nur mit Laufbohlen vorgenommen werden. Bei allen Konstruktionen ist auf genügend Belüftung zu achten! So verhindere ich Schwitzbildung, bzw, ein Abtropfen nach innen!
Krampen/Metallschlaufen Kalotten Spenglerschraube
Vulkangitter 12,7X12,7 in 25 m Längen bei:Hornbach-Floor-Direkt oder Draht Driller. Diesen Draht gibt es in Edelstahl, verzinkt oder in grünummantelt und Antrahzith. Tagespreise!!
Vogelkäfige
Vogelkäfige gibt es heute in unterschiedlichen Materialien und Formen. Hier hat sich der vorn offene Kastenkäfig aus Kunststoff, Metall oder Holz klar durchgesetzt. Man kann diese Teile sowohl in Höhe wie auch in Breite aneinanderstellen. So etwas nennt der Züchter dann eine Hecke oder das Heckfach.Wenn ich mir die Käfige selbst anfertigen möchte, muss ich zuerst die Teile, aus Spanplatten, geleimten Vollholz oder Brettern zuschneiden. Der Käfig besteht aus 2 Seitenteilen, je einem Ober und Unterteil sowie der Rückwand und Vorderfront. Die Größe richtet sich immer nach dem Maß des Vorsatzgitters. Ich schraube also die Teile zu einem Kasten zusammen und verleime sie. Vorne wird ein fertiges, mit Türen versehendes Metallvorsatzgitter in Alurahmen eingeschoben und hinten wird in der Regel eine weißbeschichtete Spanplatte angeschraubt. Vorn unten lässt man circa 5cm Platz wo eine Schublade eingeschoben werden kann. Diese wird aus Metall (Zink oder Aluminium) oder Holz gefertigt, oder aus Kunststoff bestellt. Die Sitzstangen fertigt man sich aus 1m Buchenholzstangen im Durchmesser von 12mm und sägt einen Schlitz vorn ein. Hinten können sie mit Schrauben fest fixiert werden. Oder neuerdings hält der Fachhandel Sitzstangen zum vorne eindrehen bereit, auf diesen Stangen finden alle Vögel guten Halt. Zum säubern braucht man nicht in den Käfig, was für die Tiere mehr Ruhe bedeutet.
Kunststoffkäfige von Bednarz Italienische Rollenkäfge



Volieren und/oder Vogelkäfige sollten geräumig sein und den Vögeln sowohl Ruheplätze als auch Beschäftigungsmöglichkeiten und Bewegungsfreiraum bieten. Aus Holz und Volierendraht können Heimwerker eigene Vogelkäfige und Volieren selber bauen und sie speziell für ihre Vögel einrichten. Da verschiedene Vogelarten unterschiedliche Ansprüche an ihre Haltung stellen, befinden sich in dieser Sammlung Bauanleitungen für Vogelkäfige und Volieren, die von kleinen oder von großen Vögeln bewohnt werden können und ihnen teilweise sogar ein Außengehege bieten. Zunächst ist es wichtig einen eigenen Plan zu entwerfen. Eine wichtige Sache ist der Boden im Freien, um ein eindringen von Ungeziefer wie Ratten,Mäuse,Iltis oder Marder zu verhindern! Das beste ist ein Betonfundament mit 80 cm Tiefe sowie einer Bodenplatte mit Ablauf aus Beton! Auf diese abgetrockneten Betonfundamente legt man Trennstreifen aus Bitumenpappe, darauf werden dann die einzelnen Elemente aus Holz oder Alumetall aufgebracht. Dieses darf mit Dübeln oder Metallwinkeln ausgeführt werden. Die Bedachung ist immer besser, wenn sie vollflächig geschlossen wird. Viele Krankheiten werden ja auch von überfliegenden Wildvögeln eingeschleppt. Achtung: Wenn ich ein Glasdach wähle, sollte ich daran denken, das dieses auch einmal unvorhergesehen kaputt gehen kann. Damit die Vögel nicht entweichen können ist als Schutzmaßnahme immer ein Drahtgeflecht darunter anzubringen; sozusagen doppelte Sicherheit.
Bau einer Innenvoliere Grundgerüst oben
Hierfür verwende ich gehobelte Kiefernleisten,Metallwinkel,Edelstahlschrauben, für die Türen ,Schaniere nach außen aufgehend und zugeschnittene Platten aus beschichteten Holz in 16 mm Stärke. Hierran wird noch Vulkangitter 12,7X12,7 in 1,5 mm Stärke drauf geschraubt mittels Spenglerschrauben,oder mittels Metallschlaufen auch Krampen genannt aufgenagelt, alle diese Teile diese gibt es in verschiedenen Größen und Längen im Baumarkt zu kaufen. Ich schleife alle Holzteile nach, und dann werden sie geölt. Alle Schrauben welche in das Holz geschraubt werden, müssen vorher mit einem Bohrer vor-gebort werden, damit ich eine Rissbildung verhindere. Türen sollten so gebaut werden, dass sie nach Innen zu öffnen sind.